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Asiaten Witze

Der asiatische Kontinent und seine Bewohner bieten uns Europäern ein unerschöpfliches Witze-Potenzial. Fernöstliche Kulturen unterscheiden sich stark von mitteleuropäischen und was uns fremd ist, wird seit jeher gern aufs Korn genommen.


Asiaten Witze

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Stereotypen – Der Ursprung aller Asiatenwitze

Genau wie die unzähligen Witze über Franzosen, Schotten, Deutsche und jede andere Nationalität bedienen sich die Asiatenwitze eines Stereotyps: Dabei handelt es sich um eine verallgemeinerte, stark vereinfachte Meinung über Personengruppen, denen pauschal gewisse Eigenschaften zugeschrieben werden. Diese vorgefertigten Meinungen werden von vielen Menschen geteilt und in der Regel nicht mit dem Verstand hinterfragt. Sie unterliegen nicht der Logik und sind weder durch Argumente noch durch Erfahrungswerte zu revidieren. Nahezu jeder Aspekt des Lebens kann als Grundlage für Stereotypen dienen, sei es das Geschlecht, der Beruf, die Religion oder – wie in diesem Fall – die Herkunft eines Menschen. Jeder Mensch besitzt stereotypische Denkmuster und greift bewusst oder unbewusst auf sie zurück. Was uns nicht vertraut ist, können wir nicht einordnen, nicht begreifen, nicht unterscheiden. Um es trotzdem in unser Weltbild aufnehmen zu können, ordnen wir alles Fremde, z.B. Menschen aus Asien, in grobe Kategorien ein. Dabei geht der Großteil der individuellen Eigenschaften dieser Personen verloren. Die Kategorisierung dient dazu, dem Fremden seine Bedrohlichkeit zu nehmen: Was in eine vorhandene Denkschublade passt, ist nicht mehr unberechenbar. Außerdem stärkt es den Zusammenhalt innerhalb der eigenen sozialen Gruppe ungemein, wenn man sich von anderen Gruppen abgrenzen kann, indem man Witze über deren stereotypische Eigenschaften macht, die natürlich nie und nimmer auf die eigene Gruppe zutreffen.

Asiatenwitze früher und heute

Die ersten Asiatenwitze kamen in Europa vermutlich schon auf, als es noch ein Privileg weniger Auserwählter war, von fremden Ländern zu erfahren oder sie sogar zu bereisen. In Zeiten, als die meisten Menschen nicht einmal davon träumen konnten, jemals über die Grenzen ihres Heimatlandes hinauszukommen, musste Asien wie ein fernes Märchenreich voller Wunder und Schrecken erscheinen. Seefahrer nahmen lange Reisen und große Gefahren auf sich, um von dort exotische Gewürze und andere kuriose Kostbarkeiten nach Europa zu bringen. Das faszinierendste Mitbringsel waren aber vermutlich ihre Geschichten über die fremden Menschen und Bräuche. Fand einmal ein asiatischer Reisender seinen Weg nach Europa, wurde er von den Einheimischen oft wie eine Jahrmarktsensation betrachtet und weckte in seiner Fremdartigkeit gleichzeitig Interesse und Scheu. Vom neugierigen Tuscheln hinter vorgehaltener Hand ist der Weg zu den ersten Asiatenwitzen nicht mehr weit. Heutzutage können wir problemlos in kurzer Zeit die entlegensten Winkel der Erde erreichen und so gehören Begegnungen mit Menschen verschiedener Herkunft zu unserem Alltag. Dank der modernen Medien sind wir nicht mehr auf das Seemannsgarn der Handelsreisenden angewiesen, um mehr über die asiatischen Kulturen zu erfahren. Wir wissen, dass Asiaten keine homogene Masse sind und dass zwischen einem Chinesen, einem Inder und einem Mongolen himmelweite kulturelle Unterschiede bestehen. Dennoch neigen wir bis heute dazu, all diese Volksgruppen über einen Kamm zu scheren, denn wir können das zutiefst menschliche Stereotypendenken nicht ablegen. Asiatenwitze bleiben also weiterhin interessant und werden immer vielfältiger, je mehr Informationen und persönliche Erfahrungen in sie einfließen – sie sind sozusagen ein Gewinner der Globalisierung.

„Typisch asiatische“ Eigenschaften in Witzen

  • Das Aussehen: Schwarzes Haar, schmale Augen, hohe Wangenknochen und eine geringe Körpergröße gelten in Europa als typisch asiatisch. Den meisten Europäern fällt es schwer, Asiaten auseinanderzuhalten. Die gute Nachricht ist: Den Asiaten ergeht es umgekehrt nicht anders, sie haben ebensolche Mühe, uns „Langnasen“ zu unterscheiden. Auch hier gilt, dass Bekanntes feiner und abgestufter wahrgenommen wird als Fremdes, so dass wir fremdländisch aussehende Menschen weniger differenziert betrachten als andere Europäer.

  • Die Sprache: Asiatische Sprachen haben den Ruf, sehr kompliziert zu sein. Sei es Mandarin, Hindi oder Thai – für europäische Ohren klingen sie nicht weniger fremd als die Sprache einer außerirdischen Zivilisation. Viele asiatische Sprachen sind Tonsprachen, d.h. die Tonhöhe entscheidet über die Bedeutung eines Wortes. Die so entstehende Satzmelodie wirkt auf deutschsprachige Zuhörer ungewohnt und oft witzig. Nicht zuletzt sind es auch die Namen, die uns gleichzeitig zum Verzweifeln und zum Schmunzeln bringen. Wer schon einmal vor der Aufgabe stand, sich z.B. die Namen mehrerer Chinesen in kurzer Zeit merken zu müssen, weiß, welche Herausforderung die richtige Reihenfolge der vielen ähnlich klingenden Silben für einen Deutschen sein kann. Kommen dann noch die Schriftsprachen mit ihren verschiedenen Zeichensystemen ins Spiel, herrscht bei vielen Europäern endgültig heillose Verwirrung. Allein die Auseinandersetzung mit asiatischen Sprachen kann zu so vielen kuriosen Situationen führen, dass die Witze darüber eine Bibliothek füllen könnten.

  • Die Essgewohnheiten: Ein besonders verbreitetes Vorurteil herrscht über ungenießbares asiatisches Essen aus zweifelhaften Zutaten. Welcher Asienreisende wird nach seiner Rückkehr nicht gefragt, ob er Hund, Schlange oder halb ausgebrütete Hühnereier probiert habe? Welcher Katzenbesitzer mit asiatischen Nachbarn wurde noch nicht mit einem Augenzwinkern aufgefordert, besonders gut auf sein Haustier aufzupassen? Fast jeder Deutsche hat vermutlich schon asiatisches Essen probiert – oder zumindest die angepassten Varianten, die uns hier als asiatisch verkauft werden – und so mancher kann über lustige Erfahrungen mit Essstäbchen, Wasabi oder undefinierbaren Bröckchen tierischer Herkunft berichten.

  • Zu guter Letzt wird den Asiaten besonders viel Fleiß und Disziplin zugeschrieben. In vielen asiatischen Kulturen hat Leistung einen noch höheren Stellenwert als in Europa und es ist selbstverständlich, dass man viel Zeit und Energie in Bildung und beruflichen, sportlichen oder künstlerischen Erfolg investiert. Europäer betrachten dies oft mit einer Mischung aus Mitleid und Neid. Letzterer ist vermutlich der Hauptgrund für die vielen Witze über hyperintelligente Asiaten, die jedoch gern als gleichgeschaltet und unglücklich dargestellt werden.