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Piratenwitze

Die Geschichten um Klaus Störtebeker oder die Piratenfilme mit Johnny Depp als Captain Jack Sparrow haben uns darauf hingewiesen, dass Piraten und Freibeuter einige unserer Träume erfüllen. Zu leben, wie man es für richtig hält und vom Gelde anderer sein Dasein schön zu machen, wer würde nicht davon träumen. Man sieht sich als Helden und nicht als Gejagten. Raubeinige Gesellen werden im Piratenwitz verherrlicht oder durch den Kakao gezogen.. Zwar waren sie gefürchtete Kriminelle, aber auch marodierende Freibeuter von nicht unbeträchtlichem Wohlstand, die sich gegen jedes Regiment von oben auflehnten.

Der Pirat als Witzfigur

In Piratenwitzen können Piraten als Handelnde unterschiedliche Bedeutung haben. Einerseits können sie anderen begegnen, die im Zentrum des Witzes stehen. Dann ist es eigentlich kein Piratenwitz, außer dass die Pointe den Piraten zuzurechnen ist. Andererseits können Piraten im Mittelpunkt eines Witzes stehen, beispielsweise als ungebildete Versager oder Konkurrenten, die mit Übertreibungen bezüglich ihrer Heldentaten um Respekt buhlen. Das Meer spielt naturgemäß eine große Rolle in Piratenwitzen. Es ist die klassische Bühne der Piraten. Zukünftig könnte auch eine Partei namens "Die Piraten" Gegenstand von Piratenwitzen werden. In vieler Hinsicht gehören auch die Partei-Piraten in die Kategorie Außenseiterwitz, denn sie stehen wie ihre Vorbilder außerhalb der Konventionen. Auch ihnen geht es um eine Umverteilung von Gütern. Mit dem Gerechtigkeitssinn von Piraten ist es dabei nicht allzu weit her. Piraten untereinander witzeln gerne über ihre Feinde, die braven Kaufleute, die sich zu Handelszwecken auf das Meer wagen. Da wird beispielsweise kolportiert, warum Spanier bevorzugt Nichtschwimmer als Bordpersonal nehmen: Weil Nichtschwimmer länger ihr Handelsschiff verteidigen. Solche Witze können als Nationalitätenwitze durchgehen, weil sie entsprechende Vorurteile zementieren. Der klassische Stereotyp eines Piraten trägt eine Augenklappe, einen Hakenarm, ein Glasauge oder ein Holzbein. Johnny Depp hat ein neues Klischee vom Seeräuber geprägt.


Piratvenwitze

Pirat am Computer

Was macht ein Pirat am Computer? Er drückt die Enter-Taste.



Lieblingstaste eines Piraten

Was ist die Lieblingstaste eines Piraten auf der Tastatur? ENTER



Piraten

Piraten heulen Rum.



Polizist hält Piraten im Auto an

Polizist hält Piraten im Auto an: Sie fahren in die falsche Richtung! Pirat: Was geht Sie das an! Woher wissen Sie überhaupt wohin ich will?



Piraten-Weisheit

Piraten-Weisheit:„Unter Rollstuhlfahren ist der Holzbeinige König“ arr…



Pirat beim Pizzaservice

Pirat beim Pizzaservice: 1x Pizza fungi… bitte mit tonno im header… und pomodori als attach.



Jesus läuft übers Wasser

Jesus läuft übers Wasser. Pirat: Hee Landratte, kannst Du nicht schwimmen?



1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne Jesus läuft übers Wasser
2,60 von 5 Sternen, basierend auf 5 abgegebenen Bewertungen.

Piratenwitze im Visier

Mit dem Klischeenamen "Messerjockel" wird ein Bild vom Aussehen dieses verwegenen Kerls geprägt, das bei den Zuhörern Assoziationen weckt. Alternativ dient die Erwähnung eines Holzbeines dazu, den kriminellen Hintergrund der Seeräuberei zu illustrieren. Um Reichtum, Grausamkeit und Meuterei geht es im Piratenwitz auch. Solche Dinge dienen als glaubwürdige Kulisse des Geschehens und werden in unterschiedlicher Breite verwendet. Der Pirat kann sowohl gerissen und bauernschlau als auch strunzdumm und ungebildet sein. Meist sind der Kapitän und der Steuermann das Erstere und die Crew gehört zu den anderen.

  • Falsch befolgte Befehle
  • unintelligente Kaperversuche
  • Meutereien nach wochenlangem Hunger
  • abhanden gekommene Beutestücke
  • in die Flucht geschlagene Piraten

spielen eine Rolle in Piratenwitzen. An sich sind Piraten angstlos und keiner Gefahr abhold. Doch auch sie scheinen ihre Grenzen zu haben. Freibeuter nehmen es mit manchem überlegenen Gegner auf. Aber wenn alles aussichtslos erscheint, ergreifen sie auch feige die Flucht. Auch dazu muss man ein Könner der Navigationskunst sein, die ja damals unter Segeln geschah. Moderne Piraten aus Somalia bedienen sich heutzutage erfolgreich modernerer Kapermethoden. Sie sind allerdings so real, dass sie sich nicht zur Mythenbildung und Witzfigur eignen. Der entscheidende Punkt an den Piratenwitzen ist, dass sie unserer zivilisierten Zeit schon entfernt genug sind, damit wir uns über sie lustig machen können. Zu Zeiten, als berüchtigte Piraten die Meere unsicher machten, fluchte man bestenfalls über sie oder klapperte mit den Zähnen und betete, dass man ihnen niemals begegnete. Die Chancen, dass man es doch tat, standen zu bestimmten Zeiten sehr gut. Doch nicht jeder ging damals auf See, Händler ausgenommen.

Auf Schatzsuche nach der geheimen Schatzkarte

Die angeblich oder tatsächlich erbeuteten Schätze tauchen in Witzen über Piraten auch sehr oft als Hauptthema auf. Man vermutet noch heute vergrabene Schätze in abgelegenen Höhlen und Unterwasserverstecken. So können auch moderne Schatztaucher zum Gespött in Piratenwitzen werden - oder sind es dann Taucherwitze? Das hängt davon ab, welches Gewicht der Piratenschatz im Witz erhält. Als historischen Witz kann man nur solche Piratenwitze bezeichnen, die auf tatsächlich existierende Personen zurückgehen. Fakt ist aber, dass selbst ein tatsächlich zu einer bestimmten Zeit existierender Klaus Störtebeker mittlerweile zur Legende geworden ist, bei der man den Wahrheitsgehalt der Erzählung über ihn nur noch schwer feststellen kann. Historie und Legende verweben sich mit der typischen Witzstruktur, die der Legendenbildung über Seeräuber weitere Aspekte hinzufügt. Auch die Schatzkarte offenbart im Witz, dass der räuberische Seefahrer sowohl schlau als auch ungebildet war. Er verschleierte den Ort des Versteckes mit kryptischen Zeichen und fehlenden Ortsnamen, so dass nur er das Versteck kennen konnte. Starb er aber, bleib es unentdeckt und wurde im Piratenwitz zur Quelle endloser Erheiterung über all die Deppen, die solche Karten für wahr halten. Insofern berührt der Piratenwitz durch die Schatzkarte gelegentlich auch andere Witzgenres. Wenn ein renommiertes Satiremagazin wie die "Titanic" sich des Piratenwitzes annimmt, darf man annehmen, dass diese als Witzgenre auch unter gebildeten Menschen gemocht werden. Hier sind zum Teil moderne Piraten am Werk, die ihre modern ausgerüstete Schiffe von gekaperten Öltankern auftanken lassen oder als Neuling am Ruder nicht schaffen, an einem Frachtschiff anzulegen, um es zu entern. Piraten können aber auch zur Besessenheit werden. Psychisch Verwirrte wollen häufig Napoleon sein, sehen sich manchmal aber auch als Freibeuter. Das wird dann Inhalt von Psychowitzen. In der „Titanic“ werden moderne Varianten altbekannter Piratenwitze gelistet, die Spaß machen. Der Pirat im Witz hat zwar noch das klassische Holzbein statt einer modernen Prothese, aber er muss das gekaperte Schiff wegen einer Nachlässigkeit beim Entern immer noch mit einem anderen Anstrich versehen, damit es anschließend unter eigener Flagge und mit neuem Namen als Piratenschiff weitersegeln kann. Dumm nur, wenn es im Titanic-Witz ein Riesentanker ist.